Helles Bio Miso
Dies ist ein lebendes, unpasteurisiertes Ferment. Gläser können während des Transports Miso-Saft abgeben oder der Deckel kann sich wölben. Für auslaufende Gläser werden keine Rückerstattungen oder Ersatzlieferungen gewährt.
Das glutenfreie WIENER MISO war eines unserer ersten Miso Pasten, welche wir entwickelt haben. Es hat nicht nur uns sofort überzeugt, denn es ist mittlerweile unser meist verkauftes Produkt! Ein helles Miso, vergleichbar dem eines japanischen Shiro Miso, mit einem lieblich-blumigen Bouquet, exotischer Fruchtnote und einem geringen Salzgehalt. Unpasteurisiert.
Ideal für helle Suppen und Saucen, zum Würzen von hellem Fleisch, Fisch & Gemüse oder als vollwertigen Brotaufstrich. Hergestellt mit genfreiem Bio-Soja aus Österreich.
Ausgezeichnet mit dem Great Taste Award 2023.
Wie kam die Sojabohne nach Europa?
Die Sojabohne kam im 19. Jahrhundert nach Wien (1873), und zwar im Kontext der großen Weltausstellung von 1873, die im Wiener Prater stattfand. Damals war Wien Teil der k.u.k. Monarchie, also der Österreichisch-Ungarischen Monarchie; regiert wurde von Kaiser Franz Joseph I. Der Agrarwissenschaftler Friedrich Haberlandt, Professor an der kaiserlich-königlichen Hochschule für Bodenkultur in Wien, erkannte früh das Potenzial dieser damals noch wenig bekannten Pflanze. Mit Saatgut, das ihm im Umfeld der Weltausstellung aus Japan zur Verfügung stand, begann er in Wien und später in weiten Teilen Europas mit Anbauversuchen. So wurde die Sojabohne von einer exotischen Neuerung zu einer wichtigen Kulturpflanze, deren Bedeutung für Ernährung, Landwirtschaft und Tierfütterung erst nach und nach in Europa verstanden wurde.
Prof. Haberlandt schriebt dazu ein ganzes Buch :
Prof Friedr. Haberlandt (Wien, 1878) Die Sojabohne: Ergebnisse der Studien und Versuche über die Anbauwürdigkeit dieser neu einzuführenden Culturpflanze
„Es ist kein Fall in der Geschichte des Pflanzenbaues bekannt, dass eine neu einzuführende Culturpflanze das allgemeine Interesse und die Teilnahme der Landwirthe in wenig Jahren in so hohem Grade für sich gewonnen hätte, als dies der Sojabohne im letzten Jahre gelungen ist. Im Jahre 1875 wurden in Oesterreich-Ungarn die ersten Sojabohnen im Versuchsgarten der k. k. Hochschule für Bodencultur in Wien zur Aussaat gebracht, im Jahre 1876 beschränkte sich die Zahl der Mitteilungen über den Anbauversuchen nur auf 7, war schon im Jahre 1877 auf 160 gestiegen und ist der bereits disponible Körnervorrat so gross, dass im Jahre 1878 die Fortsetzung der Anbauversuche Tausenden von Landwirthen ermöglicht wird.
Und was hat der fremden, kaum dem Namen nach bekannten Pflanze in dieser kurzen Zeit eine solche Bedeutung verschafft, was vermag schon jetzt den Ausspruch zu begründen, dass ihr eine grosse Zukunft in Mitteleuropa, insbesondere dem grössten Theile von Oesterreich-Ungarn bevorstehe?
Zunächst die sicher constatirte Thatsache, dass sie mit ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze über jene des Maises noch hinauszugehen vermag; der hohe Nährwerth, insbesondere ihrer Samen, welcher den aller übrigen Samen und Früchte, die wir zu erbauen vermögen, weit übertrifft — ihr Wohlgeschmack, die erstaunliche und dort, wo sie noch zu reifen vermag, nie versagende Fruchtbarkeit, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber geringen Frostgraden, gegenüber grosser und anhaltender Trockenheit, ihre völlige Immunität gegenüber den Schmarotzerpilzen und endlich ihr ausserordentliches Anpassungsvermögen an die Boden- und klimatischen Verhältnisse.“
https://www.wien.info/en/livable-vienna/sustainable-vienna/soy-in-vienna-450594
Besucht das Volkskunde Museum wo die ersten Pflanz- und Entwicklungsversuche mit der Sojapflanze gemacht wurden.
Füllmenge: 200 g
Zutaten: Reis*, Sojabohnen*, Meersalz*, Aspergillus flavus var. oryzae.
*aus kontrolliert biologischem Anbau.Kann Spuren von Samen und Schalenfrüchten enthalten. Bio Soja aus Österreich.
Gekühlt lagern bei +4ºC. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen. Ungeöffnet mindestens haltbar bis: siehe Zusatzetikett.
| Gewicht | 370 g |
|---|
Zutaten
Zutaten: Reis*, Sojabohnen*, Meersalz*, Aspergillus flavus var. oryzae.
*aus kontrolliert biologischem Anbau.Kann Spuren von Samen und Schalenfrüchten enthalten. Bio Soja aus Österreich.
Nährwerte
| Brennwert | 226 kcal / 943 kJ |
| Fett | 5.3 |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 0.9 |
| Kohlenhydrate | 29.9 |
| - davon Zucker | 2.2 |
| Eiweiß | 11.8 |
| Salz | 7.5 |










Desireé –
Eine großartige Alternative zu den Supermarkt-Pasten 👍 Bin schwer begeistert!
Max –
Habe eure Produkte auf der Berlin Food Week kennengelernt und gleich mal bestellt – sehr fein! Werde sicher bald wieder bestellen 😉
Melanie –
Einfach nur großartig!
A. Joos (Verifizierter Käufer) –
Als Selbstversorger bin nicht leicht zu beeindrucken, wenn es um Geschmack geht.
Das Produkt Wiener Miso aus Soja zu probieren, hat aber ein tolle WOW Effekt verursacht
WEITER SO!!!…uns haben Sie garantiert als Kunden gewonnen.